Coaching
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Thema: | Zielcoaching, Prozesscoaching |
Zielgruppe: | Coaching eignet sich für alle Menschen, die sich Ziele setzen und diese mit Hilfe einer kompetenten Begleitung verwirklichen wollen. |
Ziel: | Beim Zielcoaching geht es darum, kurzfristig ein ganz bestimmtes Ziel zu erreichen, z. B. die Vorbereitung auf eine Rede, Verhandlung, Sitzungsmoderation, Konfliktbewältigung, die Begleitung in einem Projekt oder ähnlichem. |
Situation: | Jede unserer Coachingformen ist in Inhalt und Methode maßgeschneidert auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Coachees. |
Dauer: | Ähnlich wie im Leistungssport unterstützt der Coach durch konstruktives Feedback und aufbauende Programme seinen Coachee solange, bis die Coachingbeziehung zu einem definierten Ende gekommen ist. |
Methode: | Unser Einzelcoaching bedeutet intensive Arbeit unter vier Augen. Im Mittelpunkt stehen dabei ausschließlich die Ziele des Coachees. |
Coaching ist für uns? | Coaching ist die Begleitung einer Person oder einer Gruppe auf dem Weg zu einem selbst gesteckten Ziel. Es dient der Erweiterung / Veränderung von Fähigkeiten, Persönlichkeits- merkmalen und der Erweiterung von Handlungsspielräumen. |
Die sechs Schritte
1.) Einander kennenlernen (weg vom Arbeitsplatz/privat, in der Regel beim Coach)
Ziel: Vertrauensverhältnis aufbauen (dabei Erklärung des Coaching-Ansatzes, Fragen nach den Zielen des Coachees, Kurzerklärung, Rechtfertigung). Der Coachee weiß so viel vom Coach, dass er entscheiden kann, ob er mit ihm arbeiten will.
Kriterien: Sympathie/Nasenfaktor. Hat die Person das Potenzial, ihre Ideen und Ziele zu erreichen? Die Person muss den Willen und die persönliche Reife haben, sich wirklich coachen zu lassen.
2.) Die Arbeit des Coachees kennenlernen (wenigstens einen Tag mitgehen). Ist eine grundsätzliche Entscheidung für die Zusammenarbeit gefallen, geht es darum, das Arbeitsumfeld des Coachees kennenzulernen. Er erklärt sein Arbeitsfeld, wie er es einem Gast erklären würde. Abschlussgespräch: Arbeiten wir zusammen oder lassen wir es bleiben? Danach Entscheidung.
3.) Diagnose (Was ist das Problem, was ist der Bedarf?)
Fragebogen und Diagnosesitzung
Beobachtung an einem ganz normalen Arbeitstag (einschließlich einer Sitzung mit Mitarbeitern) Notizen und Feedback der Wahrnehmungen
4.) Festlegen der Coaching-Ziele und der Prozessschritte
Wenn das Coaching vorbei ist, was hat sich für Sie verändert?
Rahmen und Art und Weise der Unterstürzung?
Schriftlicher Vertrag (Ziele - Teilschritte - Arbeitsweise)
5.) Begleitung und Kontrolle der Umsetzung
Entwickeln einer gemeinsamen Sprache (Führungspsychologie, Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Teamintelligenz)
Gesprächstreffen oder später Telefonate (aber: Der Coach ist kein Kontrolleur.)
Der Coachee geht seinen Weg eigenständig und eigenverantwortlich.
6.) Abschließende Bewertung und Trennung
Der Prozess ist beendet, wenn der Coachee die vereinbarten Ziele erreicht hat und in der Lage ist, das Erreichte im Alltag beizubehalten.
Die Bereiche
- Gesprächsführung: Gesprächscoaching, Vorbereitung auf kritische Gespräche, Mitarbeitergespräche vorbereiten
- Konflikt: Vermittlung zwischen Streitparteien
- Gesprächsleitung: Moderatorencoaching, Gestaltung und Vorbereitung von Moderationsprozessen
- Führung: Führungscoaching
- Karrierecoaching
Mögliche Störungszonen im Coachingprozess
Der tote Winkel (blinder Fleck)
Der Coachee muss lernen, dass er selbst ein Teil der Probleme ist, die er bemängelt (Johari-Fenster).
Die anderen müssen sich ändern
„Die Sicherheit des bekannten Elends ist uns lieber als die ungewohnte Blöße des Neuen und Unvertrauten.“ – Innerer Schweinehund (verhindert Veränderungen) – Veränderung entsteht immer dann, wenn das Leid, das ich aushalten muss, größer ist als die Angst vor dem Neuen.
Der Beibehaltungs(un)willen
Wenn es zum Schwur kommt, verfällt man meistens in die vertrauten Mechanismen, auch wenn sie noch nie funktioniert haben.
Abschließen und Loslassen
Bild: Der Trapezkünstler in der Zirkuskuppel muss eine Stange loslassen, damit er die Hände frei hat, um die andere zu ergreifen.
Spielregeln im Coachingprozess
• Verschwiegenheit
• Freiwilligkeit
• Unabhängigkeit
• Selbstverantwortlichkeit
• Frei wählbarer Inhalt im Coaching
• Der methodische Rahmen wird bewusst offen gehalten
• Klar abgegrenzter Zeitrahmen und störungsfreie Umgebung
• Wenn möglich, kein Coaching am Arbeitsplatz
• Coaching ist eine professionelle Beziehung

- Wir gehen mit Ihnen auf Ihrem Weg. Zu Ihrem Ziel.
Persönliche Beratung
Haben Sie Fragen zu unserem Coachingprogramm?
Wir beraten Sie gerne: +49 2224 98984-0
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Autor: Bernd-Wolfgang Lubbers
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